Umweltorganisationen

Umweltnachrichten: Ärzte und Umweltorganisationen drängen auf Ende des Antibiotikamissbrauchs in der Massentierhaltung

Hamburg/Berlin/Bremen 04.07.2017 (pan). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kurz vor dem G20 Gipfel in Hamburg eine Liste der für Menschen allerwichtigsten Reserveantibiotika veröffentlicht, die in der Humanmedizin benötigt werden, weil viele andere Antibiotika bereits versagen. Die WHO warnte zugleich davor, dass deren Einsatz in der Tierhaltung Resistenzen gegen diese Reserveantibiotika hervorrufen könne, die über die Lebensmittelkette und die Umwelt auch bis zum Menschen gelangten. Ärzte- und Umweltorganisationen sehen die Bundesregierung in der Pflicht, sich beim G20-Gipfel in Hamburg dafür stark zu machen, Reserveantibiotika aus Tierfabriken zu verbannen.

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Umweltnachrichten: Commerzbank muss Kohlerichtlinie schärfen

Frankfurt, 02.05.2017 (ug). Zur morgigen Hauptversammlung fordern die Umweltorganisationen urgewald und „Entwicklung JA – Tagebau NEIN“ aus Polen mehr Engagement beim Klimaschutz von der Commerzbank. Die Bank hat zwar im Sommer 2016 in einer Richtlinie die Kohlefinanzierung deutlich eingeschränkt, doch Geschäfte mit Firmen, die neue Kohlekraftwerke planen, sind nach wie vor möglich.

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Energie: Treibhausgase brauchen einen Preis

Gründungsmitglieder CO2-Abgabe e.V.

Freiburg, 31.03.2017 ( CO2-Ab). Am 27.3. 2017 haben 20 Unternehmen mit zusammen mehr als 1.600 Mitarbeitern, Vertreter von Umweltorganisationen sowie politisch interessierte Menschen den gemeinnützigen „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ in Freiburg im Breisgau gegründet. Die 120 Gründungsmitglieder fordern die Einführung einer nationalen CO2-Abgabe auf fossile Energieträger, also Kohle, Erdöl und Erdgas. Ohne Mehrkosten für Haushalte und Unternehmen soll die Lenkungsabgabe für einen effizienten Klimaschutz sorgen.

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Politik: Bündnis aus Umweltorganisationen, Wirtschaftsverbänden und der Gewerkschaft NGG fordert Zielquote für Mehrweggetränkeverpackungen

Berlin, 08.03.2017 (duh). Am 9. März steht die Zukunft des deutschen Mehrwegsystems für Getränkeverpackungen auf dem Spiel. Die Bundestagsabgeordneten beraten in der ersten Lesung über den aktuellen Entwurf des Verpackungsgesetzes. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat zuvor die Zielquote für ökologisch vorteilhafte Mehrweggetränkeverpackungen ersatzlos gestrichen. Mit dieser Entscheidung  entzieht sie dem weltweit größten Mehrwegsystem jede politische und rechtliche Unterstützung.

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Umweltnachrichten: Zum Internationalen Tag des Kaffees

Bildquelle: pixelieo (c). Kigoo Images

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Hamburg, 29.09.2016 (rw). Ex und hopp – Milliarden Wegwerfbecher aus Papier landen nach kurzem Gebrauch im Müll. ROBIN WOOD will das stoppen und veröffentlicht heute am Internationalen Tag des Kaffees gemeinsam mit dem Environmental Paper Network das „Cupifesto“– ein Manifest für eine Welt ohne Wegwerfbecher. Das Manifest wendet sich dagegen, dass für Wegwerfbecher Ressourcen verschwendet werden – zu Lasten von Wäldern, Wasser und Klima. Als ökologische Alternative kann Mehrweggeschirr aus Keramik, Edelstahl oder Hartplastik verwendet werden.

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Umweltnachrichten: Umweltorganisationen lehnen Klimaschutzplan 2050 ab

Berlin, 26.09.2016 (wwf). Die vier großen Umwelt- und Naturschutzorganisationen BUND, Greenpeace, NABU und der WWF werden nicht an der Verbändeanhörung zum Klimaschutzplan 2050 teilnehmen, die für diesen Dienstag vorgesehen ist. Der vorliegende Entwurf sei für sie weder zustimmungsfähig noch glaubwürdig, erklärten sie gemeinsam in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin und den Vizekanzler. Der Entwurf stehe nicht in Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens.

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BUND: Widerstand gegen TTIP- und Ceta-Abkommen wächst

• BUND-Jahresbericht 2015: Unterstützerzahl und Einnahmen erneut gestiegen
• Glyphosat-Streit ruft nach Paradigmenwechsel in Agrarpolitik

Berlin, 12.07.2016 (bd). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland -BUND- verzeichnete 2015 einen Anstieg seiner Unterstützerzahl um rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umweltverband zählt inzwischen über 380000 Mitglieder und rund 190000 Förderer und gehört damit zu den größten deutschen Umweltorganisationen. Bei den Einnahmen legte der Verband 2015 um 10 Prozent zu und konnte knapp 28 Millionen Euro für den Natur- und Umweltschutz ausgeben. Davon stammen rund 19 Millionen Euro aus Mitgliedsbeiträgen bzw. Spenden.

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Atommüll: Scheitern auf ganzer Linie

Hamburg, 05.07.2016 (ag). Die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe ist gescheitert. Nicht weniger als ein „belastbarer nationaler Lösungsansatz“ für die möglichst sichere Lagerung radioaktiver Abfälle sollte gefunden und ein „breiter gesellschaftlichen Diskurs“ organisiert werden. Zwei Jahre später steht man vor einem Scherbenhaufen.

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Rekord: Masseneinspruch gegen Patent auf Tomate

Berlin, 09.05.2016 (ca). Rund 65 000 Bürger legen am kommenden Mittwoch Einspruch gegen ein Patent auf eine Tomate ein, welches das Europäische Patentamt dem Syngenta-Konzern erteilt hat. Dies ist der größte Masseneinspruch, den es je gegen ein Biopatent gab. Zu dem Einspruch aufgerufen hatte die Bürgerbewegung Campact gemeinsam mit einem europäischen Bündnis von Organisationen. Am Mittwoch wird der Einspruch an das Europäische Patentamt übergeben. Danach wird das vergebene Patent erneut geprüft und möglicherweise aberkannt. Bereits im Januar wurde nach einem Einspruch von Umweltorganisationen ein Monsanto-Patent auf eine Melonensorte für ungültig erklärt.

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Bodensee-Stiftung und Deutsche Umwelthilfe weisen auf atomare Zeitbomben direkt an der deutschen Grenze hin

Berlin/Radolfzell, 11.03.2016 (duh). Zum fünften Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima erinnern Bodensee-Stiftung und Deutsche Umwelthilfe (DUH) daran, dass die Gefahren aus der Atomenergie nicht an den deutschen Grenzen halt machen. Die beiden Umweltorganisationen fordern eine Reform der europäischen Atomaufsicht, grenzüberschreitende Sicherheitskontrollen und einen beschleunigten Ausstieg aus der Atomenergie, auch in den Nachbarländern Schweiz und in Frankreich.

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