Massentierhaltung

Umweltnachrichten: Ärzte und Umweltorganisationen drängen auf Ende des Antibiotikamissbrauchs in der Massentierhaltung

Hamburg/Berlin/Bremen 04.07.2017 (pan). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kurz vor dem G20 Gipfel in Hamburg eine Liste der für Menschen allerwichtigsten Reserveantibiotika veröffentlicht, die in der Humanmedizin benötigt werden, weil viele andere Antibiotika bereits versagen. Die WHO warnte zugleich davor, dass deren Einsatz in der Tierhaltung Resistenzen gegen diese Reserveantibiotika hervorrufen könne, die über die Lebensmittelkette und die Umwelt auch bis zum Menschen gelangten. Ärzte- und Umweltorganisationen sehen die Bundesregierung in der Pflicht, sich beim G20-Gipfel in Hamburg dafür stark zu machen, Reserveantibiotika aus Tierfabriken zu verbannen.

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Gesundheit: Start für die Versorgung von veganen Essen in Kliniken und Heimen

Berlin, 21.04.2017 (asst). Der auf die Essensversorgung in Krankenhäusern und Seniorenheimen spezialisierte Caterer Procuratio will sein Angebot an veganen Speisen erweitern. Dazu haben Geschäftsführung, Köche und Betriebsleiter vom 4. bis 5. April an einer veganen Kochschulung teilgenommen. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hatte die Aktion mit dem in veganer Gemeinschaftsverpflegung erfahrenen Schulungskoch Ingo Kokartis vermittelt.

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Thüringen: BUND reicht Klage gegen Hühnermastanlage Schwerborn ein und fordert sofortigen Baustopp

Erfurt, 14.02.2017 (bd/th). Der BUND Thüringen hat beim Verwaltungsgericht Weimar Klage gegen die Hühnermastanlage Schwerborn eingereicht. Jetzt fordert der BUND die Stadt Erfurt auf, die Bauarbeiten an der Hühnermastanlage sofort zu stoppen. Grundlage dafür ist die vom Verwaltungsgericht Weimar erlassene Verfügung, als Ergebnis des Eil-Rechtsantrags des BUND. „Wir haben Klage erhoben, weil wir industrielle Massentierhaltung ablehnen“, so Robert Bednarsky, Landesvorstand des BUND.

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Nachrichten: Verbindliche staatliche Tierhaltungskennzeichnung erforderlich

Berlin, 17.01.2017 (bd). Das von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt im Vorfeld der Grünen Woche angekündigte „staatliche Tierwohllabel“ für Fleischprodukte wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als unzureichend kritisiert. Schmidt setzte erneut auf Freiwilligkeit, obwohl bisherige Versuche zur freiwilligen Kennzeichnung der Tierhaltungsform wie die sogenannte „Tierwohl-Initiative“ nicht zu den gewünschten Erfolgen geführt hätten.

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Nachrichten: Tierrechtsorganisation PETA fordert Ende der Massentierhaltung

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Stuttgart, 20.10.2016 (pe). Zertifizierte Tierquälerei: „stern TV“ hat in der Sendung vom Mittwochabend Videoaufnahmen aus einem Schweinemastbetrieb in Merklingen im Alb-Donau-Kreis veröffentlicht. Die Bilder zeigten gravierende Tierschutzverstöße: Tiere mit offenen Wunden und tellergroßen Geschwüren sowie verwesende Kadaver. Dokumentiert wurden die Zustände in einem Betrieb, der zum Zeitpunkt der Aufnahmen Gütesiegel-zertifiziert war, unter anderem mit dem QS-Prüfzeichen, und der auch an der Initiative Tierwohl teilnahm.

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BUND Thüringen: Massentierhaltung ist Tierquälerei

Erfurt, 23.09.2016 (bd/th). Der BUND Thüringen fordert Instrumente, um die Größe von Thüringer Tierbetrieben zu beschränken. Jüngste Vorfälle zeigen, dass Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in der industriellen Tierhaltung billigend in Kauf genommen würden. Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer BUND Thüringen: „Der aktuelle Fall erinnert an einen Verstoß, der bereits 2013 vom Zuchtbetrieb  Gut  Thiemendorf  Heideland bekannt wurde. Hier scheint es sich nicht um ‚schwarze Schafe‘ zu handeln, sondern wohl eher um den Regelfall. Die Dimensionen, in denen Tiere gehalten werden, provozieren diese Vorfälle geradezu.“

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Politik: Entscheidung zur Petition gegen die Massentierhaltung

Berlin, 19.04.2016 (asst). Der Petitionsausschuss des Bundestags hat eine Entscheidung zur Petition gegen die Massentierhaltung getroffen. Die Petition war von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt vorgebracht worden. Jetzt muss sich die Bundesregierung in einer Stellungnahme zu dem Thema äußern. Das Verfahren für eine im Sommer 2014 eingereichte Petition der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ist beendet.

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Albert Schweitzer Stiftung: Erfolgreiche Verhandlungen mit drittgrößtem Lebensmittelkonzern der Welt

•Mondelez stoppt Verwendung von Käfigeiern

Berlin, 20.01.2016 (asst. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gratuliert dem Unternehmen Mondelez: Der drittgrößte Lebensmittelkonzern der Welt hat jetzt bekannt gegeben, die Verwendung von Käfigeiern schrittweise bis zum Jahr 2025 zu beenden. Die Entscheidung ist das direkte Resultat von Verhandlungen mit der Albert Schweitzer Stiftung und deren Partner The Humane League in den USA und Mexiko. Über 95.000 Menschen hatten eine entsprechende Petition auf change.org unterzeichnet.

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