Nachrichten

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Wissenschaft & Forschung: Weltweit wichtigster Umweltpreis für Potsdamer Klimaforscher Schellnhuber

Potsdam, 14.06.2017 (pik). Die international bedeutendste Auszeichnung für Pioniere der Nachhaltigkeitsforschung wird im Herbst an den Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans Joachim Schellnhuber, verliehen. Das gab die japanische Asahi Glas Stiftung heute in Tokio bekannt. Ihr mit 50 Millionen Yen dotierter Blue Planet Prize ehrt Vordenker, die entscheidende Ansätze zur Lösung globaler Umweltprobleme vorgelegt haben. Schellnhuber erhält den Preis für seinen wegweisenden Beitrag zur Etablierung der Zwei-Grad-Grenze der globalen Erwärmung, auf die sich die Staaten der Welt im Klimavertrag von Paris geeinigt haben.

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Nachrichten: Keine Haustürgeschäfte im Auftrag des NABU

Schwerin, 18.05.2017 (nb). Der NABU Mecklenburg-Vorpommern weist darauf hin, dass in seinem Auftrag keine NABU-Mitarbeiter oder Ehrenamtliche von Haustür zu Haustür gehen, um Spenden einzusammeln. „Wir haben Hinweise darauf erhalten, dass in Schwerin und im Umland eine oder mehrere Personen unterwegs sein sollen, die im Namen des NABU Spenden an Haustüren einwerben“, so NABU-Landesgeschäftsführerin Dr. Rica Münchberger. „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Personen nicht im Auftrag des NABU handeln und es sich dabei höchstwahrscheinlich um Trickbetrüger handelt.“

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Wissenschaft & Forschung: Bäume pflanzen zur Klimastabilisierung reicht nicht aus

Potsdam, 18.05.2017 (pik). Der Anbau von Pflanzen und das Speichern des von ihnen aus der Atmosphäre aufgenommenen CO2 ist kein brauchbares Mittel zur Stabilisierung unseres Klimas, wenn fossile Brennstoffe einfach unvermindert weiter verfeuert werden. Die Plantagen müssten im Fall eines solchen Versagens der Emissionsreduktion so groß sein, dass ihre Fläche entweder den Großteil der natürlichen Ökosysteme oder aber viele für die Nahrungsproduktion benötigte Felder und Äcker verschlingen würde.

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Wissenschaft & Forschung: Moos rettet Moor

Traditionelle Torfgewinnung zerstört Moorlandschaften. Foto: Ralf Reski

Bayreuth, 16.05.2017 (idw). Ob im Schrebergarten oder im Gartenbau: Torf wird oft eingesetzt, um verschiedene Erden zu verbessern – doch der Abbau des Substrates, das in Mooren entsteht, zerstört ihr Ökosystem und trägt über erhöhte Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) zur Klimaerwärmung bei. Prof. Dr. Ralf Reski und Privatdozentin Dr. Eva Decker von der Fakultät für Biologie der Universität Freiburg wollen bei dem Projekt „MOOSzucht“ Torfmoose als nachhaltige und schnell nachwachsende Alternative entwickeln. Die Universität Greifswald betreut das Vorhaben federführend; außerdem sind das Karlsruher Institut für Technologie und eine Firma aus Niedersachsen beteiligt.

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Wissenschaft & Forschung: Klimaforscher wollen bessere Eis- und Wettervorhersagen für mehr Sicherheit in der Arktis und Antarktis

Meteorologe Thomas Schmidt laesst bei starkem Wind einen Wetterballon vom Dach der deutschen Antarktis-Forschungsstation Neumayer-Station III steigen. Bildquelle: Alfred-Wegener-Institut

Bremerhaven, 16.05.2017 (awi). Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben heute in Genf den Start der internationalen Forschungsinitiative Year of Polar Prediction bekanntgegeben. Das Ziel des zweijährigen Großprojektes mit Partnern aus mehr als 20 Ländern ist es, die Wetter-, Eis- und Klimavorhersagen für die Arktis und Antarktis so umfassend zu verbessern, dass zum einen die Risiken für den Schiffsverkehr und andere Aktivitäten künftig besser eingeschätzt und Unfälle vermieden werden können.

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Wissenschaft & Forschung: Genetischer Flaschenhals könnte Pflanzen an Anpassung hindern

Hohenheim, 10.05.2017 (un/ho). Stark spezialisiert und genetisch nicht sehr flexibel: Es sind Pflanzenarten wie diese, die der Klimawandel mit seiner aktuellen Geschwindigkeit wohl vor unüberwindbare Herausforderungen stellt. In diese Richtung deutet ein laufendes Projekt der Universität Hohenheim. Am Beispiel von zwei Schaumkresse-Arten erarbeiten Populationsgenetiker, wie solche Pflanzenarten im Laufe der Evolution einen genetischen Flaschenhals passierten, der ihnen jetzt zum Verhängnis werden könnte.

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Nachrichten: Schuhunternehmen müssen Lieferkette offenlegen

Berlin, 09.05.2017 (inko). Heute starten zwei Vertreter der südindischen Nichtregierungsorganisation Cividep auf Einladung des INKOTA-netzwerks eine mehrwöchige Veranstaltungsrundreise durch Europa, um über Missstände in der Schuh- und Lederproduktion aufzuklären. Die Inder Gopinath Parakuni und Brinda Kamaraj, Partner der internationalen Kampagne Change Your Shoes, beklagen, dass in den Schuhfabriken im indischen Ambur systematisch Arbeitsrechte verletzt werden. Auch deutsche Schuhunternehmen wie Deichmann haben in den letzten Jahren dort eingekauft.

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Wissenschaft & Forschung: Nachhaltige Entwicklung & Lehre

Hohenheim, 09.05.2017 (un/ho). Entwickelt von Studierenden: Lehrmodul zu Ethik in Ernährung und Landwirtschaft findet Aufnahme in Best-Practice-Band „Zukunftsfähige Hochschulen gestalten“ Konflikte um Ernährung, Verknappung von Anbauflächen, Konkurrenz von Tank und Teller: Studierende in Agrar-, Ernährungs- und Wirtschaftswissenschaften sehen sich schnell auch mit grundlegenden ethischen Fragestellungen konfrontiert, die gesellschaftlich sehr kontrovers diskutiert werden.

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Nachrichten: Elektrische Spannung – Die Zukunft in der Lebensmittelindustrie?

Hannover, 05.05.2017 (medicalpress). Einfrieren, Trocknen, Pasteurisieren? Wissenschaftler suchen immer noch nach neuen und verbesserten Methoden, um Lebensmittel vor dem Verderben zu schützen. Als vielversprechend erweist sich die Verwendung des gepulsten elektrischen Feldes (PEF). Ein gepulstes elektrisches Feld ist in der Lage, Bakterien abzutöten, den Geschmack zu beeinflussen und den Nährwert zu erhalten. Was es damit auf sich hat, erklärt medicalpress.

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Nachrichten: Haltung von Mastschweinen verstößt gegen Tierschutzgesetz und Verfassung

Schweine in Massentierhaltung im Stall in Thueringen. Die Tiere stehen auf Spaltenboden, in Kot, mit kupierten Schwaenzen, in Enge und Dreck. Bildquelle: ©Greenpeace

Hamburg, 03.05.2017 (gp). Die Haltungsvorschriften in der Schweinemast verstoßen gegen das Tierschutzgesetz und sind verfassungswidrig. Zu diesem Schluss kommt ein von Greenpeace beauftragtes Rechtsgutachten der Hamburger Anwälte Davina Bruhn und Ulrich Wollenteit (Link zum Gutachten: http://gpurl.de/nWttn). Die zugelassenen Haltungsbedingungen fügen den Tieren Schmerzen, Leiden und Schäden zu. Dadurch wird geltendes Recht und das im Grundgesetz festgehaltene Staatsziel Tierschutz missachtet.

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