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Gesundheit: NABU zum Fipronil-Skandal: EU-Agrarsystem öffnet Skandalen Tür und Tor

Berlin, 04.08.2017 (nb). Angesichts des neuerlichen Lebensmittel-Skandals, dass mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier in den Handel gelangt sind, fordert der NABU bessere Kontrollen des Pestizid-Einsatzes und ein grundsätzliches Umdenken der EU in ihrer Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik. Das derzeitige System sei anfällig für illegales Handeln.

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Umweltnachrichten: Sechs Meilensteine für eine CO2-Wende bis 2020

Potsdam, 30.07.2017. Die Welt braucht Hochgeschwindigkeits-Handeln, um den globalen Ausstoß von Treibhausgasen zu senken und unser Klima zu stabilisieren, erklären führende Experten. Wird das Verfeuern fossiler Brennstoffe rasch reduziert, können verheerende Hitze-Extreme und der Anstieg des Meeresspiegels wirksam begrenzt werden, schreiben die Autoren in einem Kommentar, der diese Woche in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Nature veröffentlicht wird. Wenige Tage vor dem G20-Gipfel der führenden Wirtschaftsmächte setzen die Experten sechs Meilensteine für eine saubere industrielle Revolution.

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Umweltnachrichten international: Ungebremster Klimawandel gefährdet mühsam erarbeitete Entwicklungsfortschritte in Asien

MANILA, PHILIPPINEN, 14.07.2017 (pik). Ein ungebremster Klimawandel hätte für Länder in Asien und Ozeanien verheerende Folgen und würde sich stark auf ihr zukünftiges Wachstum auswirken. Außerdem würden sich aktuelle Entwicklungserfolge umgekehren und die Lebensqualität abnehmen. Das ergibt ein Bericht, den die asiatische Entwicklungsbank (ADB) und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt haben.

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Umweltnachrichten: Neue Analyse zur Glyphosat-Wiederzulassung

Hamburg, 14.07.2017 (pan). Kurz vor der erneuten Befassung der EU-Mitgliedstaaten mit der Wiederzulassung für Glyphosat belegt eine neue Analyse, dass der Wirkstoff nach den geltenden EU-Standards als ‚wahrscheinlich krebserregend‘ hätte eingestuft werden müssen. Damit wäre Glyphosat nicht mehr zulassungsfähig. Die Analyse mit dem Titel ‚Glyphosat und Krebs: Systematischer Regelbruch durch die Behörden‘ wurde vom Pestizid Aktions-
Netzwerk (PAN), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Umweltinstitut München unterstützt.

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Umweltnachrichten: G20-Länder stecken Milliarden in fossile Energieträger

Hamburg, 05.07.2017 (ug).   Vor dem G20-Treffen Ende der Woche haben Umweltorganisationen den Bericht „Talk is Cheap: How G20 Governments are Financing Climate Disaster“ veröffentlicht. Er zeigt auf, dass die G20-Staaten fast viermal so viel öffentliches Geld für Öl, Gas und Kohle zur Verfügung stellen wie für saubere Energieformen. In den Jahren 2013 bis 2015 unterstützten die G20 fossile Energie mit jährlich 71,8 Milliarden, saubere Energie wie Solar und Wind mit 18,7 Milliarden US-Dollar. Deutschland steht bei der Unterstützung für Fossile an fünfter Stelle hinter Japan, China, Südkorea und den Vereinigten Staaten – mit jährlich 3,5 Mrd. US-Dollar gegenüber 2,4 Mrd. US-Dollar für saubere Energie.

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Umweltnachrichten: Ärzte und Umweltorganisationen drängen auf Ende des Antibiotikamissbrauchs in der Massentierhaltung

Hamburg/Berlin/Bremen 04.07.2017 (pan). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat kurz vor dem G20 Gipfel in Hamburg eine Liste der für Menschen allerwichtigsten Reserveantibiotika veröffentlicht, die in der Humanmedizin benötigt werden, weil viele andere Antibiotika bereits versagen. Die WHO warnte zugleich davor, dass deren Einsatz in der Tierhaltung Resistenzen gegen diese Reserveantibiotika hervorrufen könne, die über die Lebensmittelkette und die Umwelt auch bis zum Menschen gelangten. Ärzte- und Umweltorganisationen sehen die Bundesregierung in der Pflicht, sich beim G20-Gipfel in Hamburg dafür stark zu machen, Reserveantibiotika aus Tierfabriken zu verbannen.

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Umweltnachrichten: Neue Datenbank enthüllt größte Kohlekraftwerksbauer weltweit

Berlin, 29.06.2017 (ug). Heute enthüllen urgewald und Partnerorganisationen, welche Unternehmen am stärksten für die weltweite Kohlekraftwerksexpansion verantwortlich sind. Die Veröffentlichung knüpft an frühere urgewald-Studien an, die maßgeblich zum umfangreichen Kohle-Ausstieg des Norwegischen Pensionsfonds und des Versicherungskonzerns Allianz beigetragen haben. Derzeit sind mehr als 1.600 neue Kohlekraftwerke bzw. –kraftwerksblöcke in 62 Ländern geplant oder in der Entwicklung [1]. Damit würde die derzeitige Kapazität von Kohlekraftwerken um mehr als 840.000 Megawatt (MW) oder rund 42,8 Prozent zunehmen.

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Politik: Widerstand gegen Japan-EU-Abkommen

Verden, 26.06.2017 (cp). Am Freitagabend hat Greenpeace geheime Dokumente des Handelsabkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA) veröffentlicht. Sie belegen, dass die EU ihren Kurs in Handelsfragen fortsetzt – trotz anderslautender Ankündigungen nach den Protesten gegen das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP. Der Appell der Bürgerbewegung Campact, den die Organisation in der Nacht zu Sonntag gegen JEFTA startete, fand nach nur 30 Stunden schon über 145.000 Unterstützerinnen und Unterstützer.

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Umweltnachrichten: Bundestag stoppt gefährliches Vetorecht im Bundesnaturschutzgesetz

Berlin, 23.06.2017 (nb). Nord- und Ostsee können auch in Zukunft durch das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) geschützt werden. Mit einem Änderungsantrag der Abgeordneten der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD stoppte der Bundestag am 22. Juni mit großer Mehrheit den Plan der Bundesministerien für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Forschung per Vetorecht zukünftig effektive Meeresschutzmaßnahmen verhindern zu können. Die Umweltverbände NABU, BUND, DNR, DUH, Greenpeace, Schutzstation Wattenmeer, WWF und Whale & Dolphin Conservation hatten sich intensiv für den Antrag eingesetzt und begrüßten die Entscheidung.

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Umweltnachrichten: Wie sich das Klima an Kipppunkten in kurzer Zeit ändert

Bremerhaven, 19.06.2017(awi).  Während der letzten Eiszeit konnte der Einfluss von atmosphärischem CO2 auf den Nordatlantikstrom innerhalb weniger Jahrzehnte in Grönland einen Anstieg der Temperatur um bis zu 10 Grad Celsius verursachen. Das zeigen neue Klimaberechnungen von Wissenschaftlern des Alfred-Wegener-Instituts und der Universität Cardiff. Erstmals konnte damit nachgewiesen werden, dass es in der jüngeren Erdgeschichte Situationen gab, in denen graduell steigende CO2-Konzentrationen an sogenannten Kipppunkten abrupte Ozeanzirkulations- und Klimaänderungen ausgelöst haben.

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